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Berliner Firmenlauf 2012

21 GSP Mitarbeiter starten am 01.06.2012 beim Berliner Firmenlauf.


Über uns - Die geschichte der GSP

Vom Start-Up zum Systemlieferanten

1984 wagten die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Technischen Universität Berlin Dipl.-Phys. Gerhard Hettwer, Dr.-Ing. Helmut Loebner und Dipl.-Ing. Günter Breidbach den Schritt in die Selbstständigkeit und gründeten die GSP Sprachtechnologie Gesellschaft für elektronische Sprachsysteme mbH. Unterstützt wurden sie vom Direktor des Institutes für Fernmelde- technik der TU Berlin, Herrn Prof. Dr.-Ing. Klaus Fellbaum, der bis heute zu den Gesell- schaftern gehört. Als Standort für das Unternehmen wählten die Gesellschafter, die bald durch den Diplomkaufmann Gerhard Höpfner verstärkt wurden, das Berliner Innovations-
und Gründerzentrum BIG in der Ackerstraße in Berlin-Wedding.

Von links nach rechts: Dipl.-Phys. G. Hettwer, Dipl.-Kfm. G. Höpfner, Dr.-Ing. H. Loebner, Prof. Dr.-Ing. K. Fellbaum, Dipl.-Ing. G. Breidbach

Erste Auftraggeber waren die Technische Universität Berlin, das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung und die Deutsche Fernsprecher Gesellschaft.
Im Auftrag der Firma Hitachi wurde durch Herrn Dipl.-Ing. Kostas Nulis, der sich den Gründern anschloss, ein Ansagegerät entwickelt. Dies war das erste Gerät, das in Kleinserie von GSP produziert wurde.

Sprachausgabeeinheit in einem Demonstrationsgerät

Stand in der Anfangsphase noch die Umsetzung wissenschaftlicher Themen auf dem Gebiet der Sprachtechnologie im Vordergrund, entwickelte das Unternehmen schon bald Lösungen für konkrete Marktanforderungen. So entstanden Geräte für Industrieleitwarten, Bergbau, Aufzüge, Museumführungsanlagen und für die Sprachsteuerung von Mikroskopen für die Mikrochirurgie.

Bild links: Elektronische Spracherkennung der GSP im Operationsmikroskop von Leitz/Wild. Die Steuerung aller Mikroskop-Funktionen über Spracherkennung ermöglicht es dem Chirurgen, sich mit Augen und Händen ganz auf die Operation zu konzentrieren. Die Stellmotoren des Mikroskops werden vom Spracherkenner durch Relais gesteuert.
Bild rechts:
Optimale Informationen für Besucher im Auto-Museum Wolfsburg durch Kombination von elektronischer Sprachausgabe der GSP mit drahtloser Infrarot- Übertragungstechnik der Fa. Sennheiser. Der Besucher kann dabei seinen Weg durch das Museum selbst bestimmen, da er vor jedem Ausstellungsstück die entsprechende Information über den Infrarothörer erhält.

Auch für Haltestellenansagen auf Bahnhöfen und in öffentlichen Nahverkehrsfahrzeugen wurde Ansagegeräte entwickelt. Dieser Bereich sollte sich in der Folgezeit als besonders wachstumsträchtig für GSP erweisen.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre konnten Verkehrsbetriebe in Dortmund, Regensburg, Berlin, Nürnberg und Frankfurt/Main als Kunden gewonnen werden. 1989 lieferte GSP für eine weltweit gezeigte Retrospektive der Werke des Konzept- und Objektkünstlers Ed Kienholz Sprachansagemodule für die Kunstobjekte.

Ab 1990 kamen neue Aufträge der Verkehrsbetriebe in Rostock, Magdeburg und Frankfurt/Oder hinzu. Ein Jahr später lieferte GSP über die Lokomotiv-Elektrotechnischen Werke in Hennigsdorf (heute: Bombardier Transportation GmbH) erstmalig Produkte für den Endkunden Deutsche Bundesbahn (heute: Deutsche Bahn AG). 1994/95 wurde der erste Steuerrechner mit GPS für die Deutsche Bahn AG in großer Stückzahl zum Einbau in Elektro- und Verbrennungstriebzüge sowie Wagenzüge für den öffentlichen Personennahverkehr geliefert.

Um die Produktionskapazität an die wachsende Nachfrage anpassen zu können, zog das Unternehmen 1995 in den Focus Mediport, ein Technologiezentrum im
Südwesten der Stadt. Heute sind hier in der Teltowkanalstraße in Berlin-Steglitz 150 Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung tätig.

Seit 1995 liefert GSP Komplettsysteme für die Information, Sicherheit und Unterhaltung von Fahrgästen im öffentlichen Personenverkehr. Kunden sind führende Bahnausrüster wie Alstom Transport GmbH, Bombardier Transportation GmbH, die Siemens AG (Transportation Systems) und Stadler Pankow GmbH, CAF S.A. sowie Europas größtes Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Deutsche Bahn AG.

Weitere Erfolgsgeschichten finden Sie unter "Referenzen"






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