Zustandsorientierte Instandhaltung: Erhöhen Sie die Zuverlässigkeit Ihrer Flotte durch kontinuierliche Überwachung

Sensoren und prädiktive Algorithmen machen den entscheidenden Unterschied im Flottenmanagement: Wartungen werden durchgeführt, wenn sie wirklich notwendig sind, und nicht nur, weil sie auf dem Plan stehen. Geräte oder Teile werden repariert, bevor sie ausfallen. Arbeiten am Zug können vorbereitet werden, bevor sie anstehen.  

Datenanalyse: die Zukunft der Instandhaltung im Bahnsektor

Die zustandsorientierte Instandhaltung ist der Schlüssel zur Senkung der Instandhaltungskosten: Sie erhöht die Zuverlässigkeit der Flotte, reduziert unerwartete Ausfälle und steigert die Fahrgastzufriedenheit. Basierend auf Sensordaten ermöglicht eine zustandsorientierte Instandhaltungslösung einen umfassenden Überblick über alle Anlagen. Sie setzt Trendanalysen und prädiktive Algorithmen ein, um jede Komponente im System optimal zu nutzen und es gezielt und effizient zu reparieren.

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Zustandsbasierte Wartung

Der Bedarf entscheidet, nicht der Terminkalender

Im Bahnsektor werden Komponenten häufig früher als nötig ausgetauscht. Das führt dazu, dass viele von ihnen erst 70 % ihrer nutzbaren Lebensdauer erreicht haben, wenn sie ersetzt werden. Mit einer zustandsorientierten Instandhaltung schöpfen Sie die Lebensdauer jeder Komponente maximal aus.

Ein Beispiel: Schlüsselkomponenten wie Radlager sind heute wesentlich langlebiger als früher. Dies liegt unter anderem an der Entwicklung neuer Lagerfette, die den Rollwiderstand unter Last erheblich reduzieren. Metallurgische Innovationen haben zudem Stahllegierungen hervorgebracht, die die Lebensdauer der Räder erhöhen und die Abnutzung des Profils verringern.

Dank zustandsorientierter Instandhaltung behalten Sie den Überblick über die   Verschleißerscheinungen aller Elemente des Fahrgestells und können ein ideales Zeitfenster für Reparaturen definieren.  So holen Sie das Beste aus Ihren Komponenten heraus und senken die Kosten.

Weitsichtige Reparaturen sparen Kosten

Betrachtet man den Abnutzungsprozess von seinem Ende her, fällt ein Aspekt besonders ins Gewicht: Die Fähigkeit, den Ausfall einer Schlüsselkomponente zu prognostizieren und so Zugausfälle sowie ihre massiven Folgekosten zu verhindern. Plötzliche Defekte sind immer ein teures Problem für Bahnbetreiber:  Wenn ein Zug unerwartet ausfällt, muss ein Ersatzzug gefunden werden, Fahrgäste wollen entschädigt werden, es kommt zu Verspätungen und einem Vertrauensverlust der Kunden. Zudem müssen ursprünglich geplante Wartungsarbeiten unterbrochen werden.

Die zustandsorientierte Instandhaltung ist ein Früherkennungssystem, das Ausfälle prognostizieren und damit vermeiden kann. Sensoren überwachen alle Systeme durchgehend unter Echtzeitbedingungen. Die Analyse ist in der Lage, Gründe für potenzielle Ausfälle rechtzeitig zu erkennen und Warnungen für andere Züge zu anzuzeigen, um ähnliche Fehler zu vermeiden.

Vorbereitung ist das A und O

Zu wissen, wann eine Komponente das Ende seiner tatsächlichen Lebensdauer erreicht, ist nur ein Element des erfolgreichen Wartungsmanagements. Der Schlüssel zu einem nahtlosen und wirtschaftlichen Wartungs- und Reparaturzyklus ist eine gute Vorbereitung dieser Arbeiten. Wer rechtzeitig Material beschaffen und Personal einplanen kann, senkt die Kosten und reduziert die Ausfallzeiten der Züge. Wenn Mitarbeiter wissen, was als Nächstes ansteht, was sie zur Erledigung des Auftrags benötigen und welche Schritte genau zu befolgen sind, summieren sich Effizienzgewinne und Einparungen schnell. Darüber hinaus können Ersatzteile nach dem Prinzip "just in time" bestellt werden, was Lagerkapazitäten schont.

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