Siemens Avenio - Referenz

Mit dem Siemens Avenio an den Strand - GSP-Technologie rollt in Zukunft auch durch Den Haag

Vierzig Straßenbahnen vom Typ Avenio hat der Schienenfahrzeugbauer Siemens Mobility 2014 an die „Haagsche Tramweg-Maatschappij (HTM)“ in Den Haag geliefert. Mittlerweile hat die Verkehrsgesellschaft zwanzig weitere Fahrzeuge bestellt. Die vierteiligen Niederflur-Gelenktriebwagen können 232 Personen befördern, sind 35 Meter lang und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Mit an Bord sind mehr als 15 Komponenten von GSP.

Die drittgrößte Stadt Hollands, mit Sitz der niederländischen Regierung und des Parlaments, hat damit eine der komfortabelsten und modernsten Trams in ihrem Fuhrpark. GSP-Projektleiter Maik Strietzel ist von den Qualitäten des neuen Fahrzeugtyps überzeugt: „Der Avenio steht für Innovation in Design, Ästhetik und Technik.“ Wer zum Beispiel künftig mit der Linie 11 von Den Haags Hauptbahnhof an den Strand von Scheveningen fährt, kommt nicht nur in den Genuss bequemer Sitze und einer geräumigen, hellen Innenraumgestaltung. Fahrgäste profitieren auch von dem integrierten Informationssystem, mit dem Herzstück, dem Universellen Kommunikationsrechner UKR2, als Drehscheibe aller Datenströme in und aus dem Fahrzeug. Damit Passagiere direkt mit dem Fahrer in Verbindung treten können, ist in den Türraumbereichen der Fahrzeuge die Fahrgastsprechstelle FGS6 installiert. Die Schwanenhalsmikrofone sowie Innen- und Außenlautsprecher gehören ebenfalls zum GSP-Lieferumfang und sorgen für eine hochwertige Beschallung der Fahrgäste.

Ortsbezogene Werbeclips im Infodisplay

Gut lesbare Anzeigen bieten die Informationsdisplays vom Typ INDIS3, die auf 17-Zoll-Monitoren verschiedene Darstellungen von Fahrgastinformationen ermöglichen: Bereits angefahrene und kommende Stationen sowie Endhaltestellen sind als Perlschnur aufgereiht. In einer zweiten Maske sind Anschlüsse und Umsteigemöglichkeiten in andere Verkehrsmittel mit Fahrziel und Abfahrtzeit zu sehen. Zudem besteht die Möglichkeit, ortsbezogene Werbeclips einzuspielen, die durch Auslösungspunkte bis zu acht verschiedenen geografischen Zonen zugeordnet werden können. Zusammen mit der Angabe der nächsten Haltestelle übermittelt der Bordrechner den Content an den Videokommunikationsrechner (VKR) und spielt so die für den Streckenabschnitt vorgesehene Werbung zur richtigen Zeit auf den Bildschirm. Alle Darstellungsformen sind darüber hinaus mit einem durchlaufenden Tickertext für aktuelle Nachrichten oder Informationen kombinierbar.

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