BVG - Referenz

GSP auf und unter den Straßen Berlins

Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stattet GSP erneut bis zu 400 Ein- und Doppeldeckerbusse der Hersteller VDL und Scania mit einer elektroakustischen Anlage (ELA) aus, die aus digitalem Ansagegerät, Verstärker und Mikrofon bestehen.
Um die Lautstärke der Ansagen in den Bussen für die Fahrgäste so angenehm wie möglich zu gestalten, werden diese an die Umgebungsgeräusche angepasst. Diese geräuschabhängige Lautstärkeregelung (GLR) ermöglicht sogar die Variation der Ausgabelautstärke in unterschiedlichen Busteilen (z.B. Ober- und Unterdeck).

Die Ansagen zu den derzeit 3.782 Haltestellen im Berliner Verkehrsgebiet wurden im GSP-eigenen Studio aufgenommen und bearbeitet, um den Anforderungen der BVG nach höchster Sprachqualität gerecht zu werden. Alle Ansagen und Haltestellen sind im digitalen Ansagegerät (DIAS-MP3) der 1.350 Berliner Busse gespeichert, um die flexible Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge auf allen Strecken und zu jeder Zeit gewährleisten zu können. Schon seit mehr als 20 Jahren verlässt sich die BVG auf die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der GSP-Systeme.

Im Untergrund aktiv

Auch die neue Berliner U-Bahn-Baureihe IK des Herstellers Stadler Pankow GmbH wird mit Fahrgastinformationssystemen (FIS) von GSP ausgerüstet. Diese bestehen aus der ELA mit Mikrofonen, Lautsprechern, Fahrgastsprechstellen und einer FIS-Anlage. Die größte Herausforderung bei diesem Projekt ist die Kompatibilität mit den Altfahrzeugen. Damit die FIS-Anlage des älteren Typs HK (Hersteller Bombardier) mit dem neuen Typ IK funktions- und steuerungskompatibel kuppeln kann, waren bei GSP umfangreiche Hardware- und  Softwareentwicklungen nötig. Die anspruchsvolle Aufgabe, die Schnittstellen für die Fahrgastinformationssysteme der neuen Züge auch mit dem Steuerbus des älteren Zugtyps reibungslos zu gestalten, wurde von GSP gelöst.

Zunächst werden zwei Züge für den Testbetrieb mit dem GSP-System ausgestattet. Die BVG hat eine Option auf 34 weitere Züge. Die Zusammenarbeit zwischen GSP, Stadler und den Berliner Verkehrsbetrieben funktioniert reibungslos und technisch auf sehr hohem Niveau.

Ein Projektschwerpunkt war die umfangreiche Software-Entwicklung, insbesondere in Hinblick auf die Einbindung des RIS. Die Ansprüche an Echtzeitinformationen sind in der letzten Zeit extrem gestiegen und die Systeme müssen ihre Flexibilität unter Beweis stellen. Der Entwicklungsaufwand hat sich für GSP gelohnt – die Plattform wird bereits für weitere neue Projekte genutzt.

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